•Januar 7, 2008 •
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Wer sich in Berlin bewerben möchte, wird wahrscheinlich eine Berliner Zeitung (beispielsweise diese) das ein oder andere Mal lesen. In Sachen Kanada stellt sich die Sache schon etwas komplizierter dar.
Denn es ist ja nicht so, dass einem an jedem Kiosk kanadische Zeitungen aus den Ständern entgegen lächeln. Wenn’s gut läuft, so findet man am Bahnhof vielleicht die ein oder andere US-Zeitung. Aber selbst auf Anfrage ist beim Kiosk des Vertrauens weder eine Zeitung aus Toronto noch eine aus Vancouver zu finden. Manchmal findet man dann Hilfe da, wo man es nicht unbedingt erwartet – bei der Deutschen Post. Die haben tatsächlich (online versteht sich) sowas wie Service – einen Leserservice genannt. Dort kann man beispielsweise die Vancouver Sun abonnieren. Oder den Toronto Star. Erstere für günstige 2,90 Euro pro Ausgabe – für einen Monat werde ich das dennoch mal austesten. Mal sehen, wie schnell das klappt und mal sehen, ob hier wirklich gilt, dass Lesen bildet. Antwort demnächst hier
Veröffentlicht in Allgemein, Erste vorsichtige Schritte
Tags: Ze
•Januar 3, 2008 •
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Für eine Bewerbung in Kanada empfiehlt sich ein Zeugnis – Letter Of Recommendation genannt. Soweit so einfach. Allerdings gibt es offensichtlich – wie auch schon für den Cover Letter (das Anschreiben) – hierbei gewisse Regeln, die für Mitteleuropäer nicht ganz so einfach einzuhalten sind. Und es gibt natürlich auch für ein englischsprachiges Zeugnis Codes, die auf den ersten Blick positiv oder neutral klingen, in Wahrheit aber negativ ankommen. Grundsätzlich, so steht es in Arbeiten im Traumland Kanada
solle man sich dabei an die Bibel halten…
Man solle sein Licht nämlich wie in Matthäus 5,15 beschrieben, “nicht unter den Scheffel stellen” also muss man sowohl über den Cover Letter als auch über den Letter Of Recommendation nachzeichnen, wie der aktuelle Arbeitgeber konkret von einem profitiert hat oder profitiert.
Für den Letter Of Recommendation, der nun in Zusammenarbeit mit meiner Chefin entsteht, bedeutet das zunächst einmal, die richtigen Floskeln zu finden. Wer nämlich glaubt, ein solches Zeugnis mit “This letter is in reference to…” beginnen zu können, hat sich getäuscht. Einen solchen Letter Of Recommendation sollte man tunlichst gleich gar nicht bestellen, denn das ist das Gegenteil einer Empfehlung. “I am pleased to write this letter of recommendation” ist dann immerhin schon ein neutraler (!!) Einstieg (der Einstiegssatz entscheidet bereits über Wohl und Wehe). Eine echte und starke Empfehlung – also ein erstklassiges Zeugnis – beginnt ganz locker und ungezwungen mit dem wunderbaren Satz “It is a genuine pleasure and honor for me to recommend.” Einfach herrlich. In dem Stil geht es dann nämlich weiter. Man darf dann Sätze wie “I would feel guilty to persuade him to stay” und – ganz floskelfrei – die Worte “goal-oriented“, “team player” und so weiter in einem halbwegs zusammenhängenden Text unterbringen.
Und man liest dann im fertigen Text, dass man einfach der Beste ist – und das ganz bibeltreu…
Veröffentlicht in Allgemein, Konkretes Vorbereiten
Tags: Codes, Letter Of Recommendation, Zeugnis
•Dezember 31, 2007 •
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Nicht selten liest und hört man ja, dass es am schwersten sei, mit dem Sparen anzufangen. Die erste Hürde sei immer die schwerste – bis hierhin kann ich das aber nicht bestätigen.
Denn zehn Euro (großzügig aufgerundet, ich hab mich für drei Euro am Tag entschieden) nach drei Tagen sind in Sachen Nichtraucherdividende bereits zusammen. Dabei wurde extra ein wenig früher angefangen, um Anfang des Jahres – in der Zeit zwischen Jahresanfang und Gehaltseingang – im Zweifel auch mal entsprechend “aussetzen” zu können. Mich beschleicht daher das Gefühl, dass es mit zunehmender Fülle des Glases schwerer wird, es unangetastet zu lassen… Womit wir wieder beim Vorsatz fürs Neue Jahr wären… Einen guten Rutsch übrigens an alle, die hier vorbeisurfen!
Veröffentlicht in Allgemein, Erste vorsichtige Schritte
Tags: Sparen
•Dezember 29, 2007 •
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Canada ante portas. Hoffentlich jedenfalls. Die allerersten Schritte, um im Herbst 2008 zumindest einmal einen Sondierungsbesuch in Vancouver starten zu können, sind getätigt:
Es gibt jetzt ein Sparkonto, auf das Geld für Kanada fließen kann, bei Condor bin ich auf dem Email-Verteiler und werde automatisch benachrichtigt, wenn ein besonders günstiger Flug am Horizont für die Monate August, September oder Oktober 2008 erscheint. Ein Buch “Arbeiten im Traumland Kanada
” lag unterm Weihnachtsbaum mit vielen wertvollen Tipps. Von der Frage, wie in Kanada eine Arbeitserlaubnis gültig wird bis zum Tipp, sich nicht bereits nach zwei Monaten ein Haus auf Kredit zu kaufen (das scheint tatsächlich ein häufiger Fehler zu sein). Ein guter Vorsatz ist auch schon da – nach mittlerweile 1,5 rauchfreien Jahren soll 2008 ein Glas mit der Nichtraucherdividende bestückt werden. Das ist dann schon für den “Plan B”, also Canada 2009 mit Hilfe eines Work & Travel-Visums. Ob das alles klappt? Wir werden es sehen. Fortsetzung folgt, an dieser Stelle. Unregelmäßig. Abhängig von der Nachrichtenlage.
Veröffentlicht in Allgemein, Erste vorsichtige Schritte
Tags: Buch, Email-Alert, Plan B, Sparen, Visum
•Dezember 29, 2007 •
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Das ist nun der Start des Blogs “Road To Canada”. Wenn’s gut läuft, wird hier der Weg aus Deutschland nach Kanada beschrieben – wenn’s weniger gut läuft, eben nur der Versuch dessen.
Noch ist das hier eine große Baustelle, noch hat es hier nicht einmal die endgültigen Titelbilder – aber es ist ein Anfang gemacht. Und Stück für Stück wird es weiter gehen. Hoffentlich.
Veröffentlicht in Allgemein, Erste vorsichtige Schritte
Tags: Begrüßung